Den danske Sømandskirke i Hamborg

 

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Sidst opdateret

23. November 2005

    Die dänische Seemannskirche in Hamburg
Benediktekirken in Neustadt
 
   
 
Die Dänische Seemannskirche in Hamburg Neustadt

Als Hafenstadt ist Hamburg geprägt durch seine lange Seefahrtsgeschichte. Die Im 19. Jahrhundert entstandenen skandinavischen Seemannsmissionen kümmerten sich um die Seeleute aus den skandinavischen Ländern. Seit 1875 besteht die Dänische See-mannsmission. Inzwischen- hat sich die Funktion der Seemannsmissionen gewandelt. Sie sind heute Gemeindezentren der in Hamburg lebenden evangelischen Christen aus den skandinavischen Ländern Die Dänische Seemannsmission hatte zunächst keine eigene Kirche. Nach dem Ersten Weltkrieg konnte ein Gemeindezentrum gegründet werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam die dänische Gemeinde vom Senat das Grundstück für die neue "Dänische Seemannskirche" übereignet.
Dr. Otto Kindt aus Hamburg entwarf einen Komplex, in dem ein Kirchensaal mit zuschaltbaren Räumen im ersten Obergeschoß sowie Wohnungen zusammengebracht wurden. Ein Turm an der Straße ergänzt das Ensemble. Die Architektur der Dänischen Seemannskirche geht vom Etagenhaus aus, das mit einem flachen Satteldach gedeckt ist und eine moderne Lochfassade aufweist. Der Teil, der den Kirchenraum enthält, ist durch niedrigere Ausbildung und durch Abrückung hervorgehoben. Die Ausbildung der Fenster verdeutlicht die unterschiedlichen Funktionen: Der Kirchensaal zeigt im Osten eine Dreiergruppe von großen Fenstern mit Rahmung Als sakrale Würdeformel. Die Fenster der halböffentlichen Räume (Eingangshalle, Kirchenvorhalle, Lese- und Aufenthaltsraum) sind durch andere Proportion und Größe abgesetzt. Die zartglied-rigen Pergola-Systeme betonen diese Bereiche. Die Fenster der Wohnungen dagegen sind durch geringere Größe gekennzeichnet. Der Turm tritt als selbständiger Bauteil an die Straßenseite und wirkt als kirchliches Zeichen. Er ist auf H-förmigem Grundriß errichtet, so daß zwei Seiten offen bleiben. Auch das Glockengeschoß ist offen, das Erdgeschoß ist als Durchgang ausgebildet.
Mit diesem frühesten Kirchenneubau in Hamburg wurde ein neuer T on angeschlagen: Während die Neubauten der Landeskirche sich an dem deutschen Kirchenbau der 1930er Jahre orientierten, knüpft Kindt an skandinavische Vorbilder an: Der offene Kirchturm ist z. B. der Adventskirche von Erik Möller in Kopenhagen von 1944 nachgebildet. Er ist das erste Beispiel in Hamburg für die Entwicklung eines offenen Kirchturms.
Den Typus des Gemeindezentrums, der im 19. Jh. in Großbritannien und Amerika entwickelt wurde, übersetzt die Dänische Seemannskirche in einer modernen Archi-tektursprache, die in Gegensatz steht zum Bau der Gustav-Adolf •Kirche, der schwe-dischen Seemannsmission am anderen Ende der Straße, die 1907 errichtet wurde.


Benediktekirken
Die dänische Seemannskirche in Hamburg

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Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Mit freundlichen Grüssen
Henrik Fossing

Dänischer Seemannspastor